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Gas im Wohnmobil

Eine Gasanlage im mobilen Zuhause schafft die nötige Unabhängigkeit von Strom sowie den Ladestationen auf Camping- und Stellplätzen. Gerade für Wildcamper bietet Gas die komfortable Möglichkeit, jederzeit kochen, heizen und den Kühlschrank betreiben zu können.

Eine Gasanlage kann aus Gasflaschen, aber auch von außen oder über einen Flüssiggastank gespeist werden. Wie groß der mitgenommene Vorrat an Gasflaschen sein muss, hängt von den individuellen Reisegewohnheiten und der Ausstattung des Fahrzeugs ab und sollte schon beim Wohnmobilkauf überlegt werden.

Wieviel Gas ist nötig?

Eine gute Kenntnis der eigenen Vorlieben und Reisewünsche vor dem Kauf sorgt dafür, dass auf den Wohnmobilkauf nicht gleich der Wohnmobilverkauf wegen einer Fehlentscheidung erfolgen muss.

Wer sich zunächst ein kleines Fahrzeug mit Platz für nur eine Gasflasche anschafft und nach dem ersten Urlaub feststellt, dass er doch gerne vier Wochen in Norwegens Wildnis campieren möchte, muss sein Wohnmobil eventuell schnell wieder verkaufen, wenn er nicht mit Aufwand nachrüsten will.

Aufbewahrung der Gasflaschen

In den typischen grauen oder roten Fünf- und Elf-Kilogramm-Flaschen befindet sich eine Mischung aus rund 95 Prozent Propan und 5 Prozent Butan, das nicht nur eine Wärme- und Stromquelle, sondern bei unsachgemäßem Umgang auch eine Gefahrenquelle darstellt.

Eine sachgerechte Unterbringung in einem belüfteten Flaschenkasten mit unverschließbarer Öffnung, in dem keine Elektrik verbaut sein darf, sowie die ausreichende Sicherung gegen Verrutschen und Verdrehen sind daher Pflicht und dienen der eigenen Sicherheit und dem Versicherungsschutz. (siehe auch hier)

Für die Handhabung von 33 kg-Gasflaschen, wie sie beim Winter- oder Dauercamping Verwendung finden, gelten ähnlich strenge Aufstellregeln. Die Gaseinleitung erfolgt hier über eine „Gassteckdose“ von außen oder über eine geeignete Schlauchdurchführung in den Gaskasten.

Sicher unterwegs

Flüssiggasanlagen dürfen während der Fahrt betrieben werden, wenn automatische Absperreinrichtungen wie beispielsweise der nachrüstbare Crash-Sensor von Truma für Ein- und Zweiflaschen-Gasanlagen sowie eine Schlauchbruchsicherung vorhanden sind.

In Tankstellen, Garagen und auf Fähren dürfen Flüssiggasgeräte nicht benutzt werden und müssen entweder auf 12 Volt um- oder abgestellt werden.
Nicht an die Gasanlage angeschlossenen Gasflaschen müssen während der Fahrt zugedreht und mit einer Schutzkappe versehen werden.

Regelmäßige Überprüfung

Nach dem Einbau und jeder Veränderung sowie turnusmäßig alle zwei Jahre muss bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gasprüfung die gesamte Gasanlage im Wohnmobil von einem zertifizierten Sachverständigen begutachtet und dokumentiert werden.

Gasschläuche sowie Druckregler müssen spätestens nach 10 Jahren durch neues Material ersetzt werden.

Im Ausland

Vor dem Auslandsurlaub sollten die Gasvorräte kontrolliert und aufgefüllt werden. Empfehlenswert ist auch die Anschaffung von Adaptersets für Gasflaschen und Gasregler sowie die eingehende Information über Kauf- und Tauschmöglichkeiten im Urlaubsland.

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