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Schluss mit heißen Innenräumen

Wohnmobile heizen sich im Sommer ohne Kühlung stark auf. Wie kann man der aufstauende Hitze die Stirn bieten? Wir haben die drei wichtigsten Alternativen zusammengefasst.

Klimaanlage

Standklimaanlagen kühlen Wohnteile von Mobilen mit elektrischen Aggregaten. Diese Vorrichtungen geben kühle Luft ab, wozu sie Verdunstung oder Kompressionskühlung nutzen. 12-Volt-Geräte lassen die warme Innenluft über Wasser streichen. Dabei lässt die Luftwärme Flüssigkeit verdunsten und die entstehende Verdunstungskälte kühlt die ausströmende Luft. Leistungsstarke 230-Volt-Kompressoren hingegen realisieren klassische Kompressionskühlung, wie sie etwa im Kühlschrank wirkt. Zugleich entfeuchten diese Verdichter die Innenluft, was das Raumklima erheblich aufwertet. Allerdings verbrauchen Kompressorlösungen besonders viel elektrische Energie. Meist lässt sich der Verdichter nur per Generator betreiben, während Sicherungen auf Campinganlagen und Wohnmobil-Stellplätzen die benötigte Leistung oft nicht zulassen. Einbauklimaanlagen hingegen zeigen sich als praktikable Lösung.

Lüfter und Ventilatoren

Ventilatorhauben in Dachausschnitten tauschen Außenluft mit wärmerer Innenluft. Saugen sie dazu Innenluft ab, dienen sie gegebenenfalls zugleich als Abzug für Bad oder Küche. Alternativ existieren Ventilatoren zur Montage unter Dachhauben. Diese Lüfter erhalten Strom vom Bordnetz oder aus etlichen handelsüblichen Batterien. Zur reinen Innenluftumwälzung genügen bereits Tischventilatoren, die jedoch knappes Raumvolumen im Mobil nutzen. Entsprechende Kabel im Raum stören zusätzlich. Standventilatoren entschärfen zwar gegebenenfalls Kabelsalat, beanspruchen jedoch noch mehr Raum. In Kombination schaffen Dachlüfter kühlere Luft ins Mobil, die Innenraumventilatoren dort effektiv verteilen.

Im Schatten lüften

Bereits bei leichtem Wind lassen sich aufgeheizte Wohnmobile im Schatten gut kühlen. Dazu lässt sich ein schattiges Plätzchen anfahren, wo geöffnete Fenster und Dachluken Durchzug ermöglichen. Dieses Prinzip funktioniert besonders gut im größten Schatten: der Nacht. Sobald dann wieder der erste Sonnenschein die Umgebungsluft erwärmt, schließen Reisende alle Öffnungen des Wohnmobils. Zusätzlich helfen geschlossene Rollos, die Energie des Sonnenlichts nicht eindringen zu lassen: Sie würde sonst im Wohnmobil für viel Wärme sorgen. Silberfolien helfen dagegen besonders gut mit ihrer hohen Reflexion. Ein schattiger Platz unter Bäumen gefährdet übrigens oft den Fernsehempfang. Mobile Satellitenschüsseln empfehlen sich also für Vielfahrer in warmen Zonen.

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